Das Projekt

Projektitel

 

Gesellschaftliche Vorstellungen sinnvoller Arbeit und individuelles Sinnerleben in der Arbeitswelt

 

Laufzeit: 2014-2018

 

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

 

Abstract Projektteil 2, 2016-2018

 

 

Der zweite Projektteil analysiert das Sinnerleben im Feld des sozialen Unternehmertums. Social Entrepreneurship steht als Feld für die gelingende Verknüpfung von Unternehmertum und Sozialem. Zudem steht Social Entrepreneurship für eine Orientierung am sozialen Nutzen, was bedeutet, dass die soziale Sinnhaftigkeit als genuines Merkmal des Feldes fungiert. Im Projekt geht es darum, die Verbindung zwischen individuellem Sinnerleben und dem Bezug auf den sozialen Nutzen auszuloten. Dazu werden Interviews mit SozialunternehmerInnen geführt.

 

 

Abstract Projektteil 1, 2014-2016

 

Bisherige Studien, die das Sinnerleben von Beschäftigten zum Thema haben, untersuchen monotone oder „sinnlos“ erscheinende Aufgaben, Arbeiten mit geringer Aufgabenkomplexität, repetitive Arbeiten am Fließband oder dirty work, also stigmatisierende Arbeit. Dadurch fehlen bisher Erkenntnisse darüber, wie sich bei Beschäftigten in höherer beruflicher Stellung und Arbeiten mit höherem Berufsprestige die Zuschreibung einer sinnvollen Arbeit auf das Sinnerleben auswirkt. Untersucht werden daher Beschäftigte in höherer beruflicher Stellung aus dem medizinischen Feld wie auch aus der Sozialen Arbeit. Gemein ist beiden beruflichen Feldern, dass sie als sogenannte Helferberufe wahrgenommen werden, die damit assoziiert sind, gesellschaftlich nützliche Aufgaben zu erfüllen. Hinsichtlich des Berufsprestiges unterscheiden sich beide Berufsgruppen.

 

Ziel des Projektes ist, die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Deutungen sinnvoller Arbeit und dem individuellen Sinnerleben zu verstehen.

 

 

 

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